Bleischwer oder Federleicht

Technische Umbauten von Getrieben, Elektronikfragen, Achsmodifikationen, u.s.w ....

Bleischwer oder Federleicht

Beitragvon mororama » Sa 12. Nov 2016, 17:23

anlässlich der Kürbisrally, habe ich meine Mitsubisi sehr leichtfüssig kennengelernt, auf der coolen Felsplatte war er mit den Iroks zwar erstaunlich griffig nach oben gekraxelt, hat aber im der obersten Bereich einfach die Vordertatzen gehoben und sich auf den Rücken gelegt, :tuete: .
Ich habe die Räder ohne Gewichte montiert, weil ich gar nicht daran gedacht habe was da alles auf mich zukommen kann. Das erste Modell, der Lernprozess ist losgegangen :read:
Nun habe ich mir diese Woche endlich mal die neuen Klebegewichte bestellt, ein Riegel ist 12x5gr, auf einem hochflexiblen Doppelklebeband, 137mmx lang, 20mm breit und 3.8mm dick. Da die 5gr Stücke einzeln aufgeklebt sind, lassen sich die Gewichtstreifen sehr elegant um die Felgen kleben.

Bild

Bild
1 Lagig, ergibt 15x5 gr.=75gr.

Bild
2 Lagig, ergibt15x5 gr. + 17x5 gr.= 160 gr.

Bild

Bild
1 Lagig

Bild
2 Lagig

so das werde ich nun mal ausprobieren, vorne die schwereren Räder hinten die leichteren, mal sehen wie sich die ganze Fuhre verändert, auch in der Schichtlinie fahren bin ich gespannt.

in diesem Sinne, gruss max

ah ja, übrigens, sollte jemand Bedarf haben an solchen Streifen, in der Schachtel waren 6 kg, davon, da würde ich den einen oder anderen auch gerne abgeben, PN genügt
Zuletzt geändert von mororama am Sa 12. Nov 2016, 18:44, insgesamt 1-mal geändert.
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
Benutzeravatar
mororama
 
Beiträge: 213
Registriert: Sa 10. Okt 2015, 23:15
Wohnort: Egg

Re: Bleischwer oder Federleicht

Beitragvon cyberdog » Sa 12. Nov 2016, 18:31

Na das nenn ich ja mal fett, 300 Gramm pro Rad :irr: Ich finds jetzt grad ein bisschen viel und ich persönlich bin schon länger wieder von soviel Gewicht in den Rädern weggekommen. Du musste bedenken, dass Du nun insgesamt (wenn ich richtig rechne) satte 470 Gramm mehr den Berg raufschleppst und bei einem Sturz können Dir die schweren Räder schon mal was kaputtmachen. Aber es ist natürlich von Fahrzeug zu Fahrzeug anders und vielleicht passt es ja ziemlich gut :good:
There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary and those who don't.
Benutzeravatar
cyberdog
 
Beiträge: 3376
Registriert: Di 25. Sep 2012, 19:45
Wohnort: Küssnacht am Rigi

Re: Bleischwer oder Federleicht

Beitragvon mororama » Sa 12. Nov 2016, 18:43

hey Matts, danke für Diene offene Antwort, genau das schätze ich hier, es wird einem auch die Erfahrunge weitergegeben, ich habe jetz null Erfahrung und habe es einfach mal probiert, mit dem Gedanken die schwereren Räder nochmals zu öffnen und die Hälfte des Gewichtes wieder raus nehmen. Dass natürlich die Energie beim purzeln damit noch grösser wird, hab ich mal erfolgreich nicht beachtet, haha, und das ist genau der Knackpunkt bei meiner Mitsubisi Karo, die ist so hartes Plastik, die wird schon eher daran leiden.
Aber ich denke ich werde diese ins Mueseum stellen, da ich ja so wie er ist, keinen weiteren gesehen habe, und eine andere Karo aufbauen, ich habe da per Zufall diese Woche ein Vorbild gesehen, das wäre schon mal was,.......nun aber zurück zu den Federn äh, Gewichten, Ich werde es ausprobieren, und Deinen Rat beherzigen, und hoffentlich ein wenig Standfestigkeit finden.

Denn: wahrscheinlich ist weniger doch mehr in diesem Fall.


gruss max
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
Benutzeravatar
mororama
 
Beiträge: 213
Registriert: Sa 10. Okt 2015, 23:15
Wohnort: Egg

Re: Bleischwer oder Federleicht

Beitragvon Scalerheinz » Sa 12. Nov 2016, 22:15

Hallo Max

Das gibt ja Furchen und Landschaden im Wald :shock:
Ich fahre mit wenig Gewicht, schont die Lager.
Habe ja im grossen Auto auch kein Gewicht in den Räder.

Scalerheinz
Scalerheinz
 
Beiträge: 329
Registriert: So 14. Okt 2012, 12:28
Wohnort: Küsnacht

Re: Bleischwer oder Federleicht

Beitragvon cyberdog » Sa 12. Nov 2016, 23:08

Scalerheinz hat geschrieben:Habe ja im grossen Auto auch kein Gewicht in den Räder.

Aber sicher hast Du Blei an den Felgen :traeller: Und ich wusste ja gar nicht, dass Du mit Deinem 1:1 auch so durch die Botanik fährst wie mit dem Kleinen :scare:
There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary and those who don't.
Benutzeravatar
cyberdog
 
Beiträge: 3376
Registriert: Di 25. Sep 2012, 19:45
Wohnort: Küssnacht am Rigi

Re: Bleischwer oder Federleicht

Beitragvon Tourist » Mo 14. Nov 2016, 09:13

Ich fahr mit ca. 150 g schweren Rädern. Ich würde auch nicht zuviel Gewicht in die Räder packen. Du musst auch bedenken, dass dabei der ganze Antrieb mehr Arbeiten muss.

Mehr Gewicht kannst du z.B. auch über Achsgewichte erreichen. Oder du verklebst noch Gewichte im vorderen Teil des Rahmens.
Wichtig ist in erster Linie, dass das Gewicht so tief wie möglich ist und so wenig wie möglich bewegte Masse ist (Räder).
Benutzeravatar
Tourist
 
Beiträge: 51
Registriert: Fr 21. Okt 2016, 09:44
Wohnort: Seeland (lyss)

Re: Bleischwer oder Federleicht

Beitragvon Crusader » So 20. Nov 2016, 09:02

Hallo Max

Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit 60, resp. 80 Gramm Zusatzgewicht pro Rad.
Bei Kunststoff Felgen eher 80gr, bei Alu oder Stahlfelgen eher 60gr.

Natürlich auch abhängig vom Gesamtgewicht des Fahrzeuges.
Aber das muss man selber "erfahren" im wörtlichen Sinn.

Ein weiterer Punkt bei so viel Gewicht in den Rädern (wie bei deinen) ist, dass irgendwann die Einlagen schlicht zu wenig Platz haben um richtig arbeiten zu können.

Ich habe eine Zeit lang (solange ich Material hatte) Walzblei eingebaut. Viel Gewicht das wenig Platz benötigt.
Walzblei bekommst du evt. bei einem Spengler.

Eine weitere "platzsparende" Methode wären Vorgang Gewichte. Diese sind in "Schnurform" und in verschieden Gewichten im Nähzubehör (Bernina etc.) zu firnden.
Damit kann man bei entsprechenden Felgen (Axial Beadlocks zBsp.) wunderbar die Nut im Felgenbett umwickeln.

Gruss Yves
RC4WD INTERNATIONAL TEAM MEMBER



Meine RC-VIDEO's
Benutzeravatar
Crusader
 
Beiträge: 1609
Registriert: Mi 26. Sep 2012, 15:10
Wohnort: ZRH Airport...

Re: Bleischwer oder Federleicht

Beitragvon mororama » So 20. Nov 2016, 10:39

hallo Yves, Tourist,
danke Euch für Eure Ratschläge, ich denke mittlerweile auch dass ich ein wenig überbordet habe mit dem Gewicht :flag: , aber ich bin ja noch Jung :frage: und in der Lernphase, hehe, nein im Ernst, wenn mann sich alle Vor- und Nachteile mal überlegt, und ein wenig ausprobiert merkt man dann das weniger meistens mehr ist beim Reifen beschweren. Aber dass ist ja gerade das schöne an diesem Hobby, mann kann Selbstversuche machen und auf die Erfahrung von Euch Kollegen hier im Forum zählen, so macht das Spass.

grüsse und einen schönen Sonntag

max
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
Benutzeravatar
mororama
 
Beiträge: 213
Registriert: Sa 10. Okt 2015, 23:15
Wohnort: Egg

Re: Bleischwer oder Federleicht

Beitragvon Littlebigjoe1 » Mi 21. Dez 2016, 21:07

Hoi zämme!
Nur kurz zur Info: Im Wxc10 (Wraith Rahmen mit scx10 Achsen) habe ich in Alu kopierte Proline Titus 2.2 mit weichen Flatties. Gewicht pro Rad: 470 Gramm! Das Ding ist kaum aufzuhalten, egal ob Sustenpass oder Kürbisrallye.
Und im Unimog sind selbstgefräste 1.9er aus Stahl, Vollmaterial. 400g+ Pro Rad. Ich hab jetzt ein offenes Diff verbaut weil's langsam langweilig wird :grins:

Allerdings muss ich auch zugeben: Wenn's steil wird und der Boden lose ist zieht die Schwerkraft mächtig nach unten.
Von daher: Ausprobieren, jeder fährt anders

In diesem Sinne
Gruß
Jojo
Wer später bremst fährt länger schnell!
Benutzeravatar
Littlebigjoe1
 
Beiträge: 233
Registriert: Mi 13. Mär 2013, 21:34
Wohnort: Waldshut D


Zurück zu Technik



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast